Geschichte

Die älteste bildliche Darstellung von Untermberg findet sich auf der Gadnerschen Forstkarte von 1585. Es sind sieben Häuser unterhalb der Ruine Altsachsenheim zu erkennen. Das Dorf lag zwischen der Amtstadt Großsachsenheim und Bissingen. Ursprünglich befand sich auf der Gemarkunge etwas westlich ein Ort mit Namen Remmingen oder Remmigheim. Die Ortschaft besaß im 13. und 14. Jahrhundert sogar einen Ortsadel, der auch auswärts Besitz hatte. So findet man in einigen Orten Flurbezeichnungen, z. B. in Gerlingen, die auf Remmingen deuten. Dieser Ort wurde aus unbekannten Gründen aufgegeben. Zu etwa der gleichen Zeit entstand unterhalb des Weinberges der zu Sachsenheim gehörenden Burg   ein neuer Ort. Zunächst hieß der Ort ” Remmigheim unter dem Berg ” später dann ” Sachsenheim unter dem Berg “, dann noch ” Bissingen unter dem Berg ” und schließlich Untermberg.
Seit 1975 ist Untermberg Stadtteil der Großen Kreisstadt Bietigheim-Bissingen. Natürlich haben die Untermberger auch einen Spitznamen: Die Schnecken.